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Bei Grauburgunder und Ruländer handelt es sich um die gleiche Rebsorte. Betont körperreiche und vollmundige Weine werden vorzugsweise unter dem Namen Ruländer vermarktet. Trockene und markant säurereiche Weine werden als Grauer Burgunder angeboten.

In Deutschland wurde diese Rebsorte um 1711 von einem Kaufmann Ruland aus Speyer bekannt gemacht und nach ihm benannt. Vor 150 Jahren war der Ruländer einer der “großen Weine” und gehörte insbesondere auch in Sachsen zu den Spitzenqualitäten. Mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts ging der Anbau jedoch zugunsten ertragreicher Rebsorten zurück. Der Wein verlor an Image und Bedeutung. Man ist in Sachsen bemüht, das Image dieses Weines wieder aufzubessern, zumal in guten Jahren sehr beachtliche Qualitäten erreicht werden.

Der Ruländer ist wahrscheinlich aus einer Mutation des Blauen Spätburgunders entstanden. So findet man bei der Lese häufig innerhalb einer Traube blaue und weiße Beeren. Zum Teil sind auch einzelne Beeren noch verschiedenfarbig.

Ruländerweine sind sehr gehaltvoll und erinnern insbesondere nach längerer Lagerung mit Ihrem Bukett ein wenig an Honig.